Es ist immer wieder berührend zu erleben, wie Menschen sich in unseren Coaching-Ausbildungs-Gruppen nicht nur fachlich entwickeln, sondern eine neue und besondere Qualität im Miteinander entdecken.
Was persönliche Entwicklung besonders fördert
Mit 40 Gruppen über 20 Jahre sehen wir einige Bedingungen, die persönliche Entwicklung nachhaltig unterstützen:
- Die konstant wohlwollende Atmosphäre
- Die annehmende, neugierige und wertschätzende Haltung der Weiterbildner
- Den sicheren Raum, so sein zu können, wie man ist, und in dem man sich verletzlich zeigen darf
- Die Erfahrung, Menschen besser zu verstehen, die einem zunächst fremd oder schwierig erscheinen
- Das Erkennen und Verstehen eigener Muster – und Wege, diese zu verändern
Eine Haltung, die verinnerlicht wird
Diese Elemente schaffen ein Klima, in dem sich über die eineinhalb Jahre etwas Besonderes entfaltet: Eine Haltung, die durch Erfahrung verinnerlicht wird. Und weil sie erlebt wird, wirkt sie tief.
Viele Teilnehmende berichten, dass sich ihre Art, Beziehungen zu gestalten, spürbar verändert hat. Sie gehen achtsamer, klarer und zugewandter auf andere zu – ob als Coach, Führungskraft oder Kollegin. Sie achten intuitiv auf emotionale Sicherheit, die Vertrauen ermöglicht. Und sie geben Rückmeldungen, die sowohl direkt auf den Punkt als auch empathisch erkundend sind – was in vielen Kontexten die Motivation für Veränderung überhaupt erst initiiert.
Mit Selbsterfahrung zur Coachingkompetenz
Durch die eigene Selbsterfahrung und Weiterentwicklung entsteht ein feines Gespür für das Begleiten von persönlichen Entwicklungsprozessen. Man versteht nicht nur, wie Menschen wachsen, sondern vor allem, was sie dafür brauchen.
Genau diese Qualität tragen die Teilnehmenden in ihren beruflichen und privaten Alltag weiter. Sie verkörpern und ermöglichen selbst die Qualitäten, die sie als wertvoll erfahren haben.
Erfahrungsräume gestalten
Für uns als Ausbildende bedeutet das: Wir begleiten nicht nur Menschen dabei, Coaching-Kompetenzen zu erwerben. Wir gestalten gemeinsam Erfahrungsräume, in denen eine besondere Art des „In-Beziehung-Seins“ möglich wird – mit sich selbst, mit anderen und mit den eigenen Fragen oder Herausforderungen.
Fazit
Wo Präsenz, Wohlwollen und Sicherheit entstehen, kommen Menschen mit ihren besten Seiten in Kontakt. Und diese entfalten sich nicht nur im Seminarraum – sondern überall dort, wo sie Beziehungen gestalten.
Jede und jeder kann so eine Quelle für Inspiration und Entfaltung für andere sein.
Foto: Judith Häusler im Kloster Seeon
Dieser Artikel erschien zuerst auf LinkedIn:
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